
„DUZEN” UND „SIEZEN”

Viele
Deutsche haben ein lächerliches Vorurteil über ihre eigene und die
angelsächsische Sprache. Sie denken, dass Deutsche steifer wären, weil sie
„Sie“ zu anderen sagen, bis der andere erlaubt „Du“ zu sagen, während die
Angelsachsen einfach „you“ für „Du“ zu sagen scheinen. -
Jedoch ist das Gegenteil wahr. Es ist (natürlich …) die
Sprache des englischen Volkes, die steifer ist, da das englische „Du
= though” eigentlich fast komplett untergegangen ist. Das englische
„You” klingt nur wie „Du”!!!
Entsprechend
wird das englische “Sie = you” sogar unter Familienmitgliedern
verwendet. - Furchtbar!!! Und definitiv nicht die Art,
wie Deutsche es mögen in
„Gemütlichkeit” mit ihren Liebsten und Freunden zusammenzusein!
Der
Grund, warum Deutsche unterschiedliche Worte benutzen, sollte daher aus der richtigen
Perspektive erklärt werden(!):
Wenn
Deutsche eine besonders enge Beziehung haben, stimmen Sie überein sich
gegenseitig “Du = though” zu nennen. Kinder können immer “Du = though”
genannt werden. Manchmal sagen auch “Sportler” einfach “du” und besonders
“Waffenbrüder” können zu ihren Kameraden “Du” sagen. Aber definitiv nicht zu
Offizieren oder Ausbildern und so weiter!!! ...
Entsprechend
ist das “Du” wie ein permanentes Kompliment, dass sagt “wir gehören
zusammen”. Auf der anderen Seite ist es respektlos, so zu tun, als ob man
eine besonders enge Beziehung zu jemandem hätte, ohne sie zu haben -
zum Beispiel würden Sie ja auch nicht wollen, dass Fremde Sie einfach
mit einem Spitznamen ansprechen.
Hier die Regeln, wie Sie es richtig machen:
-
Der/die Ältere bietet dem/der Jüngeren das “Du” an.
- Er
bietet es ihr an, sodass sie das Privileg hat, zuzustimmen oder
abzulehnen. - Es ist nicht negativ oder unfreundlich, es
zunächst abzulehnen! Das “Du” muss gefühlt werden und nicht nur
gesagt.
Anschließend
können Sie etwas trinken oder Hände schütteln. Alles, das mit Küssen
verbunden ist, ist Unsinn!
Ein
“Du”, das unter dem Einfluss von Alkohol angenommen wurde, ist am nächsten
Tage irrelevant.
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